Unsere Geschichte: Tradition trifft Logistikkompetenz
Hinter TERRATRANS steht eine über 50-jährige Erfolgsgeschichte – geprägt von hanseatischer Zuverlässigkeit, kontinuierlicher Expansion und dem festen Willen, für unsere Kunden immer die beste Transport- und Logistiklösung zu finden. Beständig durch jede Konjunktur: Von der ersten Ölkrise über die Finanzkrise 2008/09 und die Corona-Pandemie bis zu den Lieferketten- und Energiekrisen der letzten Jahre haben wir uns Schritt für Schritt – durch strategische Investitionen in Schiene, Straße und Logistikinfrastruktur – zu einem international agierenden Logistikexperten entwickelt.
50 Jahre TERRATRANS auf einen Blick
- Die 1970er – Gründerjahre
- 1974
Gründung durch Peter Prinz und Rainer Wenneker in einer Zweizimmerwohnung in Bremen-Neustadt
- 1975
Erste Niederlassung in Concorezzo (Italien); früher Einstieg in Portugal
- 1977
Eröffnung des Standorts Hamburg
- 1978
Umzug an den Flughafendamm; erstes eigenes Lager (300 m²) und erster eigener Lkw
- Die 1980er – eigene Flotte & GVZ
- 1987
Erste Fernverkehrskonzession der Stadt Bremen – Start der eigenen Lkw-Flotte
- 1989
Umzug ins Güterverkehrszentrum (GVZ) Bremen mit Gleisanschluss
- Die 1990er – Wachstum & Asien
- 1994
Erweiterung im GVZ: Multi-User-Lager in der Ludwig-Erhard-Straße 40
- 1997
Exklusive Generalvertretung der Far East Cargo Line für Deutschland
- Die 2000er – Schiene & Stammsitz
- 2002
Start des Kombinierten Verkehrs auf der Schiene: Bremen–Verona
- 2007/08
Übernahme des kompletten Ganzzugs Bremen–Verona; ab 01.01.2008 als eigener Zug
- 2008
Neues Verwaltungsgebäude in der Ludwig-Erhard-Straße 40 A; Hamburg zieht nach Allermöhe
- 2009
Niederlassung Verona (Italien–Frankreich-Verkehr); Flottenmodernisierung auf Euro 5
- Die 2010er – Ausbau & Auszeichnungen
- 2010
Neuer Standort in Lemgo (Ostwestfalen)
- 2011
Ausbau des Kombiverkehrs auf acht Ganzzüge pro Woche Bremen–Verona
- 2013
Neubau Logistikfläche Erich-Kühlmann-Straße (6.000 m²) für Fliesen, Baumärkte & Fachhandel
- 2016
„Golden Transport Partner 2016“; Umstellung der Hallenbeleuchtung auf LED; tägliche Italien-Abfahrten
- 2017
Beitritt zum Centrolene-Netzwerk – zusätzlich zur Far East Cargo Line
- 2018
Umzug der Niederlassung Hamburg in den Wilhelm-Iwan-Ring
- Die 2020er – krisenfest & klimafreundlich
- 2020
Gründung der TERRATRANS Italia Srl.; Umstellung der Läger auf Elektrostapler
- 2021
Türkeiverkehr +40 %; erste LNG-Lkw; über 17.000 t CO₂ eingespart
- 2022
Rekord von 20.950 t CO₂ eingespart; Ausbau des Fuhrparks um 60 Sattelauflieger
- 2024
Neue Führungsgeneration: Stefan Prinz und Arne Müller; 18.650 t CO₂ eingespart
- 2025
Eingliederung der Riehl Logistik GmbH in TERRATRANS
1974–1979
Die Gründerjahre: Von der Bremer Neustadt zum Flughafendamm
Am 01.01.1974 gründeten Peter Prinz und Rainer Wenneker die TERRATRANS – damals noch HB TERRATRANS – in einer Zweizimmerwohnung in Bremen-Neustadt. Der Name aus „Terra“cotta und „Trans“port verweist auf unsere tiefen Wurzeln im Import italienischer Fliesen. Bereits 1975 expandierte das Team nach Concorezzo (Italien) und engagierte sich kurz nach der Revolution als einer der ersten Spediteure in Portugal. Nach der Eröffnung des Hamburger Büros (1977) folgte 1978 für das Bremer Team der Umzug an den Flughafendamm, wo mit einem 300 m² großen Lager und dem ersten eigenen Lkw die Basis für den Eigenfuhrpark gelegt wurde. Das Team wuchs rasch auf 35 Köpfe.
1980–1989
Großbrand, erste Fernverkehrskonzession & Einzug ins GVZ
Das Jahr 1981 brachte tiefe Einschnitte: Ein Großbrand vernichtete das Domizil am Flughafendamm vollständig – doch der Betrieb lief unter widrigsten Umständen weiter, und die Anlage wurde sofort neu errichtet. Mitte der 80er-Jahre startete zudem das erfolgreiche hauseigene Ausbildungsprogramm für Logistikberufe. 1987 erhielt TERRATRANS die erste offizielle Fernverkehrskonzession der Stadt Bremen für den Aufbau einer eigenen Lkw-Flotte. Ein historischer Meilenstein folgte am 01.12.1989: der strategische Umzug in das neu geschaffene Güterverkehrszentrum (GVZ) Bremen – eine moderne, 10.000 m² große Anlage mit direktem Gleisanschluss in der Ludwig-Erhard-Straße 14.
1990–1999
Standortvergrößerung & die Partnerschaft mit Asien
Wegen der dynamischen Geschäftsentwicklung expandierte TERRATRANS 1994 innerhalb des GVZ Bremen und errichtete in der Ludwig-Erhard-Straße 40 ein großes Multi-User-Lager mit 6.500 m² Lager- und zusätzlichen Büroflächen. Der internationale Durchbruch im Übersee-Segment gelang 1997: TERRATRANS übernahm exklusiv die Generalvertretung der Far East Cargo Line für Deutschland und öffnete damit den direkten, exklusiven Zugang zu einem der leistungsstärksten Logistiknetzwerke zwischen Asien und Europa. Zum 25-jährigen Jubiläum am 01.01.1999 zählte das Unternehmen bereits 140 Mitarbeitende.
2000–2009
Die Schienenbrücke nach Italien, neuer Stammsitz & Bewährung in der Krise
Im Jahr 2002 startete TERRATRANS die umweltschonende Transportlösung im Kombinierten Verkehr zwischen Bremen und Verona und verlagerte Verkehr von der Straße auf die Schiene. Im weltweiten Logistikboom der Jahre 2005 bis 2007 wuchs das Unternehmen kräftig: Der Mitarbeiterstand stieg von 126 (2005) über 168 (2007) auf rund 196 (2009), zusätzliche Umschlags- und Lagerflächen im GVZ kamen hinzu, und 2005 wurde die Logistikanlage in der Ludwig-Erhard-Straße 10 erworben. Ein strategischer Schritt für die Italien-Kompetenz: 2007/2008 übernahm TERRATRANS gemeinsam mit einem Partner den kompletten Ganzzug Bremen–Verona und betrieb ihn ab dem 01.01.2008 als eigenen Zug mit zunächst sechs Abfahrten pro Woche. 2008 wurde das neue Verwaltungsgebäude in der Ludwig-Erhard-Straße 40 A bezogen und die Nutzfläche am Standort auf rund 45.000 m² erweitert; die Niederlassung Hamburg zog nach Allermöhe.
Als 2008/2009 die weltweite Finanzkrise die Logistikbranche mit voller Wucht traf – die Containermengen brachen branchenweit um bis zu 25 % ein, in Deutschland wurden Zehntausende Lkw stillgelegt – hielt TERRATRANS Kurs: Die Lager blieben ausgelastet, der Italien-Ganzzug fuhr voll ausgelastet weiter, und im September 2009 wurde eine Niederlassung in Verona für den Italien-Frankreich-Verkehr eröffnet. Zugleich begann die konsequente Modernisierung der Flotte von der Euro-Klasse 3 auf Euro 5.
2010–2019
Ausbau in Ostwestfalen, Hamburg und Bremen, Auszeichnungen & Energieeffizienz
2010 bezog die ostwestfälische Niederlassung ihren heutigen, größeren Logistikstandort in Lemgo. Der Kombinierte Verkehr nach Italien wurde weiter ausgebaut: Bereits ab Mitte 2011 fuhren acht komplette Ganzzüge pro Woche auf der Relation Bremen–Verona, in Spitzenzeiten kam zeitweise eine neunte Abfahrt hinzu – abgesichert durch Investitionen in zusätzliche Trailer und Wechselbrücken. Am Hauptsitz in Bremen folgte im Sommer 2013 der Neubau einer hochmodernen Logistikfläche mit 6.000 m² in der Erich-Kühlmann-Straße – für Spezialgüter wie Fliesen sowie Produkte für die Belieferung von Baumärkten und dem Fachhandel. Der Mitarbeiterstand erreichte in diesen Jahren mit rund 220 einen Höchststand.
2016 – im schwächsten Welthandelsjahr seit 2009 und mitten in der Seefracht-Krise – behauptete sich TERRATRANS eindrucksvoll: Auf der Hamburg-Relation wurde auf tägliche Abfahrten umgestellt, 75 % des europaweit ausgeschriebenen Italien-Volumens eines Kunden aus der Getränkeindustrie erneut gewonnen und der Titel „Golden Transport Partner 2016“ für die beste Transportdienstleistung innerhalb Europas verliehen. Für einen DIY-Kunden übernahm TERRATRANS die Funktion eines Cross-Docking-Centers für Skandinavien. Beim Umweltschutz wurde die komplette Bremer Hallenbeleuchtung auf LED umgestellt und die Energiekosten deutlich gesenkt. Ende 2016 erweiterte der Beitritt zum Centrolene-Netzwerk – ergänzend zur Far East Cargo Line – die weltweite Reichweite. Zum Abschluss der Dekade zog das Hamburger Team 2018 in den Wilhelm-Iwan-Ring.
2020–2025
Krisenfest, klimafreundlich & neue Führungsspitze
Trotz der COVID-19-Krise expandierte TERRATRANS 2020 weiter und gründete die TERRATRANS Italia Srl. In einem Jahr, in dem der Welthandel im zweiten Quartal um rund 12 % einbrach und gerade Italien und Spanien besonders hart getroffen waren, blieben die Lager ausgelastet; nach kurzer Aussetzung im ersten Quartal fuhren ab dem zweiten Quartal wieder alle acht Ganzzüge, und die Lager wurden vollständig auf Elektrostapler umgestellt. 2021 – im Jahr von „Ever Given“ und unterbrochenen Lieferketten – glich ein Wachstum von 40 % im Türkeiverkehr die Rückgänge aus Fernost aus; über den Kombinierten Verkehr nach Italien wurden mehr als 17.000 Tonnen CO₂ eingespart, und die ersten beiden Lkw mit LNG-Gasantrieb kamen in die Flotte.
2022 – inmitten von Ukraine-Krieg und Energiekrise – steigerte die hohe Auslastung des Company-Trains die CO₂-Einsparung auf den Rekordwert von 20.950 Tonnen; zugleich baute TERRATRANS den eigenen Fuhrpark um 60 neue Sattelauflieger aus. Im März 2023 erhielten wir erneut das „Certificate of Recognition“ (1. Platz) eines großen Kunden und Partners aus der Getränkeindustrie. Zum Ende des Jahres 2023 schieden die langjährigen Leiter Rainer Wenneker und Siegfried Stengert planmäßig aus dem operativen Dienst aus; am 01.01.2024 übernahm die neue Führungsgeneration mit Stefan Prinz und Arne Müller die offizielle Leitung. 2024 – in einem historisch schwachen Welthandelsjahr – flexibilisierte TERRATRANS die Company-Train-Abfahrten nach Bedarf, sparte weitere 18.650 Tonnen CO₂ ein und investierte in 50 neue Sattelauflieger. Abgerundet wird die Neuaufstellung durch die vollständige Eingliederung der Riehl Logistik GmbH in TERRATRANS im Jahr 2025.
Der Blick nach vorn: Mit der steigenden Nachfrage nach klimafreundlicheren Transporten, unseren täglichen Zugverbindungen von und nach Italien und einem stets modernen eigenen Fuhrpark sieht sich TERRATRANS für ein nachhaltiges, moderates Wachstum gut aufgestellt – beständig, partnerschaftlich, hanseatisch.
Entwicklung in Zahlen
Vom Gründerteam der ersten Stunde auf heute rund 180 Mitarbeitende an fünf Standorten in Deutschland und Italien.
2002 gestartet, ab 2011 acht Ganzzüge pro Woche Bremen–Verona, heute mit täglichen Abfahrten.
über 17.000 t (2021) · 20.950 t (2022) · 18.650 t (2024) – Jahr für Jahr eingespart durch den Kombinierten Verkehr.
vom ersten 300-m²-Lager (1978) zu heute rund 60.000 m² eigener Lagerfläche in Bremen und Hamburg.
durchgängig Euro 6, erste Lkw mit LNG-Antrieb, Elektrostapler in allen Lägern.